Diese Behandlung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Kieferchirurgen Dr. Dr. Volker Nasse und Dr. Dr. Tim Bartholl, die ihre Praxis ebenfalls hier im Fachärztezentrum LaVie führen

Knochenaufbau

Eine Augmentation ist ein Kieferknochenaufbau, der vom Zahnarzt durchgeführt wird. Der Aufbau erfolgt mit dem Einsatz von künstlichem Ersatzmaterial oder von körpereigenem Knochen.

Der Knochenaufbau erfolgt entweder mithilfe des einzeitigen Verfahren, bei dem die Implantate nach dem Einbau des Knochenmaterials gesetzt werden (wenn nur geringe Knochenaufbauten nötig sind) oder es wird das zweizeitige Verfahren angewendet, bei dem die Implantate nach einer bestimmten Heilungszeit eingesetzt werden.

Sobald ein Zahnimplantat als Basis für einen Zahnersatz eingesetzt werden soll, kann eine Augmentation benötigt werden. Wenn das Knochenbett durch den verlorenen Zahn unzureichend ist, reichen sowohl die Höhe als auch die Breite des Kieferkamms nicht aus, um dem Zahnimplantat eine Primärstabilität zu bieten. In diesem Fall muss der Zahnarzt Ihren Kieferknochen durch den Kieferaufbau verstärken, sodass die Zahnimplantate stabil im Kiefer verbleiben können. 

Der sogenannte präimplantologische Kieferknochenaufbau wird zum Beispiel bei Implantationen an einem Zahn unter den Frontzähnen oder bei Sinuslift-OPs notwendig.

Folgende Ursachen können zu einem beschädigten Kieferknochen führen: 

  • Parodontose
  • Wurzelspitzenresektionen 
  • Entfernung von Weisheitszähnen

Die Behandlung des Knochenaufbaus verläuft unter einer örtlichen Anästhesie. Bei Angstpatienten kann auch eine Vollnarkose eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Methoden, um einen Knochenaufbau durchzuführen. Dabei kommt es auf den individuellen Fall des vorhandenen Knochenmangels der Patienten an. Der Kieferknochen kann zu niedrig oder zu schmal sein. Zudem muss betrachtet werden, an welcher Stelle des Kiefers (Ober- oder Unterkiefer, Front- oder Seitenzahnbereich) das Defizit liegt. 

Nach dem Knochenaufbau schließt die Einheilungsphase an. Nach erfolgreichem Knochenaufbau werden die Zahnimplantate nach der Heilung eingesetzt. 

Folgende Verfahren gibt es:

Bonespreading und Bonespittling

  • Bei dem Bonespreading wird der Kieferkamm mit Bohren präpariert, damit der Kieferknochen nach außen gedehnt wird. In dem dabei entstehenden Spalt wird dann ein Knochenersatzmaterial eingesetzt. Beim Bonesplitting wird der mittlere Spalt in Längsrichtung vorgesehen.

Sinuslift

  • Beim Sinuslift wird der Knochen im seitlichen Oberkiefer aufgebaut. Wenn die Substanz des Kiefers in diesem Bereich weit zurückgebildet ist, wird das Sinuslift eingesetzt, um den Zahnersatz zu befestigen. 

Wenn im Oberkiefer der Knochen zu weit zurückgebildet ist oder fehlt, kann man das Sinuslift einsetzen. Dabei wird ein minimaler Teil der Nasennebenhöhle mit künstlichem Knochen gefüllt. Der Zahnarzt führt den Eingriff durch die Mundhöhle durch, sodass keine äußeren Narben entstehen. Man kann bei dem Sinuslift zwischen dem internen und externen Verfahren unterscheiden:

Interner Sinuslift

  • Das Knochenmaterial wird vor dem Einsetzen des Zahnimplantats durch sogenannte Bohrstollen des Implantats eingeführt. Das Implantat wird eingeschraubt und verschließt somit den Knochenaufbau.

Externer Sinuslift

  • Der Zahnarzt legt ein seitliches Knochenfenster in der Nasennebenhöhle an. Dann wird das künstliche Knochenmaterial durch das Fenster unter die Nebenhöhlenhaut gelegt und der Zahnarzt verschließt das Fenster mit einer Membran. Mithilfe des externen Sinuslift kann ebenfalls ein umfangreicher Knochenaufbau im Oberkiefer durchgeführt werden.

Wenn der Kieferknochen im Unterkiefer fehlt, kann der Zahnarzt dies durch ein Knochentransplantat ausgleichen. Er entfernt zu diesem Zweck ein Stück Eigenkochen vom Unterkiefer und fixiert es im betroffenen Bereich. Der Kieferknochen ist dann breit genug und der Zahnarzt kann somit das Zahnimplantat ohne Probleme einsetzen. Der benötigte Knochen wird in der Regel von verschiedenen Stellen des Kiefers entnommen, damit keine äußeren Narben entstehen. Bei geringem Kieferknochendefizit kann man zerkleinerte Knochen einsetzen und ihn mit einer künstlichen Membran bedecken.

Die Knochenregeneration, die Einheildauer des eingesetzten Knochenersatzes, dauert in den meisten Fällen etwa sechs bis neun Monate. Wenn diese Heilphase gestört wird, kann es wegen möglichen Infektionen des Knochens zu einem weiteren Knochenverlust kommen.

Die Kosten hängen von folgenden verschiedenen Faktoren ab:

  • Ist die Knochensubstanz sehr stark angegriffen?
  • Wie viel Knochen muss für den Einsatz der Zahnimplantate aufgebaut werden?
  • Welches Knochenersatzmaterial wird eingesetzt? Entstehen dabei eventuell Fremdkosten für das eingesetzte Material?
  • Wie lange dauert der Knochenaufbau?
  • Wie viele Zähne sind bei der Behandlung betroffen?
  • Müssen weitere Methoden für die Feststellung der Knochensubstanz eingesetzt werden?
  • Welche Operationskosten fallen an?

Ihre Zahnärzte in Dorsten

Dr. Christoph Thewes

Zahnarzt
 

Ernst Ulrich Büscher

Zahnarzt
 

  • geboren am 16.2.1955 in Recklinghausen
  • Overbergschule Marl 1961 – 1965
  • Albert-Schweitzer-Gymnasium Marl 1965 – 1973
  • 1973 Abitur
  • 1973 – 1975 Zeitsoldat bei der Bundeswehr
  • 1975 – 1980 Studium der Zahnmedizin an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster
  • 1980 Approbation (Note sehr gut)
  • 1981 Promotion (Note sehr gut)
  • 1981 wissenschaftlicher Angestellter in der Abteilung für konservierende Zahnheilkunde der Zahnklinik Münster
  • 1982 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Parodontologie der Zahnklinik Münster
  • 1983 – 31.10.1984 Assistent in der Gemeinschaftspraxis Dr. Bäcker u. Dr. Koch Herne
  • 1984 Niederlassung in eigener Praxis in Dorsten
  • seit 1981 zahlreiche Fortbildungen in Deutschland, Holland und den USA
  • seit 1996 zertifiziertes Mitglied der IUZ der Zahnärztekammer Nordrhein
  • 2008 Teilnahme am Endodontiekolloquium der Zahnärztekammer Nordrhein
  • Knochenersatzmaterialie
  • Zahnärztliche Chirurgie
  • Wenn man keinen Biss mehr hat
  • Vollkeramik & adhäsive Befestigung
  • Wieviel Diagnose verträgt die Diagnostik
  • Röntgenverordnung
  • Praxisrelevante ZahnMedizin
  • Arbeitskreis – ZahnMedizin
  • Frontzahnrestauration
  • Umfassende Zahnerhaltung
  • Endo-Intensiv
  • Parodontitistheraphie
  • Fortbildungssiegel
  • Interdisziplinäre Aspekte der Zahnmedizin
  • Kinderzahnheilkunde
  • Parodontitistheraphie
  • Spektrum Endodontologie
  • Parodontitistherapie
  • Quarzfaser-Stiftaufbauten
  • Knochentransplantate
  • MPG-Schulung
  • Hörsaal-Kurse f. Fortbildung
  • Neuraltherapie i.d. Zahnheilkunde
  • Ästhetik und Implantologie
  • Integrierte Behandlungskonzepte
  • Kompendium der Implantatprothetik
  • Ästhetische Restaurationen
  • Innovative Zahnmedizin
  • Medizinproduktebetreiberverordnung
  • Präventionsorientierte Praxiskonzepte
  • Diagnostik-Vollkeramik-Implantate
  • Strahlenschutz f. Zahnmediziner
  • Biomedizin f.d. ZahnMedizin
  • Funktionsanalyse
  • Halitosis – Behandlung
  • Endo-Revision
  • Funktionsdiagnostik u. Therapie
  • Qualitätsorientierte Praxisführung
  • Kongress für orale Implantologie
  • New Yorker Dental Meeting
  • Dental dam application techniques
  • New Aspects of Dentistry
  • Attracting and Keeping Patients
  • Building a Quality Practice
  • Geboren und wohnhaft in Dorsten
  • Staatsexamen in Göttingen
  • 13 Jahre Praxisinhaber einer Praxis in Lengerich
  • 7 Jahre Lang Mitarbeit in einer privatzahnärztlichen Praxis in England
  • Juni 2019: angestellter Zahnarzt in der Praxis Dr. Thewes

Ihre Vorteile

  • Hochqualifizierte Zahnärzte
  • modernste Zahnmedizin
  • individuelle Lösungen für Sie
  • hochwertiger, herausnehmbarer Zahnersatz
  • Betreuung von älteren Patienten sowohl in der Praxis, als auch in Seniorenheimen
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